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Pressemeldungen

SOLAWI Weisendorf gegründet

Grüne gründen SOLAWI Weisendorf
Wertschätzung für Lebensmittel und die Arbeit der Landwirte – Volles Haus bei Infoveranstaltung.

Das Verhältnis zwischen Landwirten und Verbrauchern ist zur Zeit nicht einfach. Auf der einen Seite beklagen sich die Landwirte über Belehrungen und mangelnde Wertschätzung ihrer Arbeit, auf der anderen Seite mahnen Verbraucher mehr Umwelt- und Artenschutz an.  Daraus hätte man lange kontroverse Diskussionen stricken können. Nicht so die Grünen in Weisendorf!

Großes Interesse an Gemüse
Sie luden dieser Tage drei Landwirte aus Steudach und Schmiedelberg zur Gründung einer Weisendorfer SOLAWI-Gruppe ein. Zu dieser Veranstaltung fanden sich mehr als dreißig interessierte Bürger aus Weisendorf ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Sprecherin des Grünen Orstverbands Christiane Kolbet, erläuterte Ernst Rappold, der die Veranstaltung organsiert hatte, das Projekt.

Planbarkeit für Landwirte
Solidarische Landwirtschaft basiert auf der Wertschätzung für Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen. Gegen einen festen monatlichen Betrag baut der Landwirt Gemüse für einen festen Kundenstamm an und liefert ihn allwöchenltich in ein Depot, zu dem alle Ernteteilnehmer Zugang haben. Die Menge richtet sich nach der Saison und dem Ertrag.

Wissen wo es wächst
Damit die Verbraucher wissen, wo ihr Gemüse wächst, finden gelegentliche „Ackerfeste“ statt, bei denen die Verbraucher selber anpacken dürfen. Biobauer Alfred Schaller berichtet dann auch von einer solchen Aktion, bei der vor kurzem mit zwanzig engagierten Helfern Lauch geerntet wurde. Innerhalb einer Stunde war die Arbeit getan, nach dem Motto. „Viele Hände, schnelles Ende!“

Orgateam arbeitet ehrenamtlich
Während Schaller überwiegend Wintergemüse anbaut, – es handelt sich je nach Saison um 35 bis 40 Sorten -, betreibt der Heidschnuckenhof Sommeranbau: Tomaten, Gurken, Mangold, Zucchini u. a. in Gewächshäusern. Den organisatorischen Ablauf beschrieb anschließend Karin Depner von der SOLAWI-Gruppe in Erlangen und beantwortete bereitwillig Fragen zu Abholung, Lagerung und Verteilung des Gemüses. „Was, wenn ich mal selber nicht abholen kann oder in Urlaub bin?“

Erstes Lieferdatum steht fest
Start des Weisendorfer Projektes ist bereits am 5. Februar. Dann wird die erste Lieferung vom Hof von Alfred Schaller  in das Depot in der Höchstadter Straße gebracht. Wer Ernteteilnehmer werden möchte, der wendet sich an Ernst Rappold unter 09135/445838 oder füllt unter https://solawi-erlangen.de/ernteteilnehmer-werden/ bis zum Montag, den 27.1. gleich den Vertrag aus.